Entwickelt als Erweiterung für die ACTAS C-Schaltgeräteprüfsysteme, kombiniert es höchste Messgenauigkeit mit einer Integration in automatisierte Prüfabläufe. Das PROMET CE liefert konstante Prüfströme von bis zu 200 A und ermöglicht so eine präzise Messung des elektrischen Widerstands und eine zuverlässige Bewertung des Kontaktverhaltens unter realistischen Bedingungen.
Das PROMET CE wird direkt über das ACTAS-System mit Spannung versorgt und gesteuert. Dies garantiert eine unkomplizierte Handhabung ohne zusätzliche Bedienelemente oder Netzteile.
Alle Prüfparameter werden in der ACTAS-Prüfsoftware eingestellt und die Ergebnisse in die Prüfberichte übernommen.
Mit einem variabel einstellbaren Prüfstrom von bis zu 200 A deckt PROMET CE ein breites Anwendungsspektrum ab. Die hochstabile Stromquelle ermöglicht konstante Messbedingungen, sodass selbst Widerstände im Mikro- und Milliohmbereich zuverlässig gemessen werden können und eine hochgenaue Widerstandsmessung für Diagnosezwecke bereitgestellt wird.
Im Zusammenspiel mit dynamischen Schaltprüfungen beweist das PROMET CE als Ohmmeter seine Stärke: Kontaktwiderstände lassen sich unter realistischen Betriebsbedingungen präzise erfassen und vergleichen – eine unverzichtbare Grundlage für die Zustandsbewertung moderner Schaltgeräte.
In Hochspannungsschaltern bestehen die Kontakte aus einem Hauptkontakt und einem Abbrandkontakt. Der Hauptkontakt führt im Betrieb den Strom und besitzt aufgrund seiner großen Kontaktfläche und seines leitfähigen Materials, meist Kupfer oder Silberlegierungen, einen sehr geringen Übergangswiderstand im Bereich von etwa 10⁻⁶ bis 10⁻⁴ Ohm. Der Abbrandkontakt übernimmt beim Schaltvorgang den Lichtbogen und besteht aus widerstandsfähigem Material wie Wolfram-Kupfer, wodurch sein Widerstand etwas höher liegt. Beim Schließen des Schalters übernimmt zunächst der Abbrandkontakt, danach der Hauptkontakt den Stromfluss. Beim Öffnen erfolgt es umgekehrt. Dadurch bleibt der Hauptkontakt vor Lichtbogenabbrand geschützt und der Gesamtwiderstand des Schalters gering.
Der Widerstand eines Leistungsschalters wird gemessen, um den Zustand der Kontakte zu überprüfen.
Bei der statischen Widerstandsmessung wird der Schalter in geschlossenem Zustand mit einem konstanten Prüfstrom beaufschlagt, und aus Strom und Spannung wird der Übergangswiderstand berechnet.
Die dynamische Widerstandsmessung erfolgt während des Schaltvorgangs und zeichnet den zeitlichen Verlauf des Widerstands auf. Dadurch lassen sich Kontaktbewegung, Überschneidung von Haupt- und Abbrandkontakt sowie mögliche Kontaktfehler genauer beurteilen.
Nein, die Nachrüstung und Einrichtung des Widerstandsmesssystems ist nicht kompliziert. Beide Schritte werden durch KoCoS-Service-Mitarbeiter durchgeführt, einschließlich der Integration und Konfiguration über die ACTAS-Software. So wird sichergestellt, dass das System funktionsfähig und auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist.
Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob die Widerstandsmesssysteme für Sie geeignet sind, bieten wir Ihnen verschiedene Optionen, um Sie bestmöglich zu unterstützen:
Melden Sie sich gerne bei uns – wir helfen Ihnen, die beste Lösung für Sie zu finden!