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Bei der Prüfung von elektrischen Komponenten, wie z.B. Motoren, sind genaue, zuverlässige und leistungsfähige Spannungsversorgungen erforderlich. Zudem sind in der Produktion viele Prozesse automatisiert, in denen Zeit ein wichtiger Faktor beim Prüfen ist.

Die Spannungsquellen der EPOS CV-Baureihe sind für oben genannte Anforderungen bestimmt, bei denen einstellbare Ausgangsspannungen von bis zu 270 VAC / 300 VDC erforderlich sind. 

Eine Besonderheit der Spannungsquellen EPOS CV ist der Stelltransformator mit einem schnellen Motorantrieb, der die AC/DC-Ausgangsspannung steuert. Ein Stelltransformator wird verwendet, weil dieser eine stufenlos einstellbare Spannung ermöglicht und unempfindlich gegen Stromspitzen ist. Bei den EPOS CV-Spannungsquellen kann somit die Ausgangsspannung stufenlos den jeweiligen Anforderungen automatisch und manuell angepasst werden. 
Die Spannungsquellen sind über einen Controller mit internen Spannungs- und Strommessungen versehen, was die Effizienz des Systems deutlich erhöht. Die interne Messelektronik nimmt eine permanente Kontrolle und Regelung der Werte vor und stellt eine Funktionsüberwachung sicher. Unter anderem sind die Spannungsquellen mit einem Leistungsschalter überlastgeschützt, der beispielsweise bei einem Kurzschluss die Ausgangskreise trennt. 
Die Baureihe wurde mit einer komfortablen Bedieneinheit mit Touchscreen, Dreh-/Auswahlknopf und Funktionstasten ausgestattet. Das System ist einfach zu bedienen und aufgrund der Bedieneinheit und des Displays äußerst benutzerfreundlich. 
Die Ausgangsspannung kann im Stand-Alone Modus über den Drehknopf eingestellt werden. Im Automatikmodus können die EPOS CV-Spannungsquellen über eine Ethernet-Schnittstelle einfach in eigene Applikationen eingebunden werden.
Die Spannungsquellen der EPOS CV-Baureihe sind in verschiedenen Leistungsklassen erhältlich. Sie werden überall dort eingesetzt, wo eine stufenlos einstellbare Gleich- und Wechselspannungen im Bereich bis 270 VAC bzw. 300 VDC verwendet werden. Alle Modelle sind für den Anschluss im Frequenzbereich 50 Hz / 60 Hz geeignet. 

Typische Daten der motorbetriebenen EPOS CV-Spannungsquellen sind:

EPOS CV 821

  1. einphasig
  2. 1 x 15..270 VAC
  3. 1 x 15..300 VDC
  4. 1 x 30 AAC
  5. 1 x 20 ADC
  6. 8,1 kVA

EPOS CV 831

  1. einphasig
  2. 1 x 15..270 VAC
  3. 1 x 15..300 VDC
  4. 1 x 40 AAC
  5. 1 x 30 AAC
  6. 11,5 kVA

EPOS CV 753

  1. dreiphasig
  2. 3 x 15..300 VACPN
  3. 3 x 15..520 VACPP
  4. 1 x 15..300 VDC
  5. 3 x 25 AAC
  6. 1 x 32 ADC
  7. 22,5 kVA

EPOS CV-Spannungsquellen stellen sowohl eine hohe Ausgangsspannung als auch einen hohen Ausgangsstrom zur Verfügung. Speziell beim Betrieb von Motoren entstehen beim Anlegen der vollen Nennspannung große Anlaufströme, die ein Vielfaches der Nennströme betragen können. Die Spannungsquellen sind in der Lage, diese Stromspitzen bis zum 10-fachen des Nennstroms der Last während des Einschaltvorgangs liefern zu können.

Nur durch eine Prüfung kann eine fehlerfreie Funktion von elektrischen Komponenten gewährleistet werden. Über die Analyse von Kurvensignaturen der Betätigungs- und Betriebsströme und der daraus resultierenden Kenngrößen lassen sich genaue Aussagen über das Verhalten von Komponenten treffen und somit Rückschlüsse auf den elektrischen und mechanischen Zustand ziehen. Für solche Analysen stellt KoCoS mit den Spannungsquellen der EPOS CV-Baureihe leistungsstarke AC/DC-Quellen zur Verfügung.

Möchten Sie mehr erfahren? Sie finden weitere Informationen unter folgendem Link oder kontaktieren Sie uns per Mail an info(at)kocos.com.

Wenn wir bei KoCoS von „P, L und C“ reden, dann meinen wir nicht die Speicherprogrammierbare Steuerung sondern unsere verschiedenen ACTAS Prüfsysteme. Aber warum bietet KoCoS drei unterschiedliche ACTAS-Produktlinien an?

Ganz einfach! KoCoS bedient durch die drei verschiedenen ACTAS-Produktlinien den gesamten Markt der mechanischen Schalterprüfung. Angefangen bei der vollautomatischen Stückprüfung beim Schaltgerätehersteller über den Servicetechniker bis hin zum Prüflabor. Die Anforderungen der verschiedenen Anwendungen lassen sich nur mit unterschiedlichen Geräten optimal erfüllen.

 

Einsatz der ACTAS-Prüfsysteme

 

ACTAS Portable                Servicetechniker (manuelles Prüfen)

 

ACTAS Laboratory            Prüflabore, Produktion, Entwicklung (halbautomatisches Prüfen)

 

ACTAS Cabinet                 Prüflabore, Produktion, Entwicklung (vollautomatisches Prüfen)

Bei der Prüfsoftware sieht das allerdings ganz anders aus, hier ist eine durchgängige Lösung wichtig:
Mit ACTAS 2.60 können sämtliche Prüfungen mit allen ACTAS-Prüfsystemen ausgeführt werden. Das ist maßgeblich, um Prüfungen und Prüfergebnisse über ein gesamtes Schaltgeräteleben hinweg wiederverwenden zu können. So ist es dann möglich, einen Schalter von Beginn seiner Entwicklung bis hin zum Einsatz im Feld mit ACTAS zu prüfen und dabei z.B. immer dieselben Vorlagen zu nutzen. So können beispielsweise die im Labor mit ACTAS L entwickelten Prüfparameter und Grenzwerte direkt bei der Stückprüfung im Rahmen der Qualitätssicherung mit ACTAS C genutzt werden. Mit ACTAS P ist dann der Servicetechniker in der Lage, im Rahmen der Instandhaltung ebenfalls auf die Originalparameter zurückzugreifen.

Nahezu alle großen Schaltgerätehersteller, Prüflabore und auch Servicetechniker wissen das zu schätzen und nutzen den großen ACTAS-Vorteil, Messgeräte für die verschiedenen Anwendungen flexibel einsetzten zu können und dabei auf bereits vorhandene Daten zurückzugreifen.

Noch Fragen oder Ergänzungen zum Thema? Dann gerne über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per Mail an cstuden(at)kocos.com.