KoCoS Blog

Das LOTOS LT ist ein flexibel einsetzbares Standard-Messsystem und überaus kosteneffizient.
Es eignet sich für die vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten in der Automobilindustrie, im Bereich der Medizintechnik, der Kunststoff- und Verpackungsindustrie, sowie auch zur vollautomatisierten Prüfung von Bau- und Dämmstoffen.

Es verfügt über einen höhenverstellbaren Bedien-Touchscreen, sowie einer integrierten Auswerteeinheit. Dank des kleinen Footprints ist dieses Standard-Modul extrem platzsparend. Die integrierte Auswerteeinheit sorgt für schnelle und vollautomatische Messauswertungen. Im Inneren verfügt das LOTOS LT über verschiedene Anschlussmöglichkeiten um es mit Peripherie, wie beispielsweise Code-Lesern, zu erweitern. Das Stand-alone-Gerät eignet sich sowohl zur Verwendung in Fertigungsumgebung als auch einem Labor oder Messraum.

Prüfteile können sowohl mit extrem hoher Geschwindigkeit auf 2D-Maßhaltigkeit, sowie vollständig in 3D vermessen werden.

Video vom Messvorgang:
https://cloud.kocos.com/index.php/s/XWz6Bg3WG2iyA6S

Grafische Messergebnisse:

Beispiel für die Vermessung von Dämmstoffteilen:

EPPE CX

Power Quality Analyzer mit universeller Konnektivität

Der flächendeckende Einsatz von Netzanalysatoren steigert die Transparenz in unseren Stromnetzen und deckt Gefahren wie auch Sparpotentiale auf.

EPPE CX erfasst und analysiert die Spannungsqualität nach gängigen Normen und erstellt automatisiert die erforderlichen Berichte. Netzfehler oder Störungen werden über den transienten Störschreiber mit hoher Auflösung erfasst.

Parallel zu den Aufgaben der Energiequalitäts- und Störungserfassung lässt sich EPPE CX über standardisierte Schnittstellen und Protokolle z.B. als Datenquelle für Automatisierungslösungen und zur Echtzeit- Visualisierung von Mess- und Prozessdaten einsetzen.

Externe Systeme und Automatisierungslösungen können auf die Mess- und Prozessdaten des EPPE CX über das standardisierte und weit verbreitete MODBUS-TCP-Protokoll zugreifen, welches unter anderen auch zur Grundausstattung der meisten SPS-Systeme gehört.

Darüber hinaus wurde EPPE CX mit einem modernen Webserver ausgestattet, über den die aktuellen Mess- und Prozesswerte per Netzwerk oder Internet in allen gängigen Browsern auf PCs, Smartphones oder Tablets in numerischer und graphischer Form dargestellt werden können. Dabei kann sich jeder Nutzer seine Ansicht mit Hilfe von Widgets leicht nach individuellen Bedürfnissen zusammenstellen.

Der Webserver steht ab der Gerätesoftware-Version 2.06.0000 zur Verfügung.

Arbeitszeitersparnis durch gleichzeitige Widerstandsbestimmung an drei Messstellen

Bei Schaltanlagen in der Mittelspannungs- und Hochspannungsebene muss gemäß der Schaltanlagen-Norm IEC 62271-1 eine statische Widerstandsmessung des Hauptstromkreises durchgeführt werden, um eine unzulässige Erwärmung des Strompfades auszuschließen.

Herkömmlich werden die Messungen nacheinander und einzeln an jeder Phase durchgeführt. Der Hauptstromkreis wird mit 100 A Gleichstrom beaufschlagt und der Spannungsfall gemessen. Bewegt sich der Messwert, d. h. der Spannungsfall innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte, ist die Prüfung bestanden und die Ergebnisse können aufgenommen/gespeichert werden. Dieses Messverfahren ist zeitaufwendig, da die drei Phasen nacheinander geprüft werden.

 

Das Verfahren ist nicht nur in der Schaltgeräteprüfung einsetzbar, sondern auch in Applikationen wie z. B. im Bereich E-Mobilität, in denen mehrere Widerstände zur gleichen Zeit erfasst werden müssen.

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Um die Produktivität zu steigern und die Ausfallsicherheit zu verbessern, kann das Messverfahren zur Widerstands- und Spannungsfallmessung mit dem PROMET R300 oder R600 optimiert werden.

Die Ausstattung der Widerstandsmesssysteme PROMET R300/R600 mit drei Spannungsmesseingängen erlauben die parallele Messung an drei Messstellen, um beispielsweise statisch den Widerstand von drei Hauptkontakten messen zu können.

 

Um eine zeitgleiche Messung von drei Hauptkontakten durchzuführen, sind die Prüfobjekte in Reihe zu schalten und mit einem Prüfstromanschluss zu versehen. Da eine Vierleitermessung ausgeführt wird, ist darauf zu achten, dass die Spannungsanschlüsse zwischen den Hochstromanschlüssen liegen und dass sie genau an den Punkten angeschlossen werden, über die der Widerstand bestimmt werden soll.

Anschlussbeispiel für eine Messung an drei in Reihe geschalteten Prüfobjekten, wie z.B. drei Unterbrechereinheiten.

Im Stand-alone Modus können die drei statischen Widerstandsergebnisse mit den Messdetails (tatsächlicher Prüfstrom und Spannungsfall, Messbereiche usw.) im Messgerät gespeichert werden.

 

Mit einer einfach zu bedienenden PROMET-Software können die im Gerät gespeicherten Daten ausgelesen und verwaltet werden. Die übersichtlich dargestellten Messergebnisse können zudem in einem PDF-Prüfbericht ausgegeben oder als CSV-Daten exportiert werden.

Das beschriebene zeitgleiche Messverfahren zur Erfassung von drei Widerständen spart somit Arbeits-, Umrüst- und Messzeit!

Als weitere Automatisierungsmöglichkeit sind PROMET R300/R600 mit Schnittstellen zur Anbindung an die Software zur Schaltgeräteprüfung ACTAS 2.60 ausgestattet. Über die ACTAS-Prüfsoftware ist die Widerstandsmessung komfortabel einzubinden. Auch ohne ein zusätzliches ACTAS-Prüfsystem sind so automatisierte Prüfabläufe und eine umfassende Analyse der Prüfungsergebnisse ohne weiteres durchführbar.

Die Sicherstellung höchster Produktqualität ist besonders bei der Lebensmittelherstellung ein vorrangiges und unverzichtbares Ziel. Eines der standardisierten Verfahren, um Lebensmittel auch ohne Zusatz von Konservierungsstoffen haltbar zu machen, ist die Vakuumverpackung. Durch eine zuverlässige Absenkung des Sauerstoffpartialdruckes im Inneren der Gebinde wird das Wachstum von Verderbskeimen unterdrückt und somit die Mindesthaltbarkeit dieser Lebensmittel wesentlich verlängert. Ist die Vakuumverpackung aber nicht absolut fehlerfrei ausgeführt und mit Leckagen behaftet, können Lebensmittel bereits lange vor dem angegebenen Verfallsdatum verderben.

Vakuumprüfung für Flaschen, Gläser und Dosens

Das Prüfverfahren beruht auf der Ermittlung des vakuumbedingten Einzuges der durchlaufenden Behälterverschlüsse. Per Vergleich mit einem zuvor „eingelernten“ Gutmuster wird die Dichtheit der Behälter beurteilt. Abhängig von den gegebenen Randbedingungen, sind Vakuumprüfungen ab 50 µm Einzug bzw. ab 150 mbar Differenzdruck im Kopfraum zum äußeren Druck möglich.

Die INDEC-Systeme arbeiten mit einem optischen Infrarotsensorkopf. Dadurch können metallische und nichtmetallische Verschlüsse gleichermaßen kontrolliert werden. Beginnend bei Taktraten bis 600 Stück/ min im Grundmodell werden in der höchsten Ausbaustufe bis zu 1.200  Stück/ min für Deckelgrößen von 30…110 mm Durchmesser erreicht.

Überzeugende Vorteile durch optisches Messverfahren

Das optische Messverfahren der INDEC Modellreihe zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Verfahren durch eine Vielzahl überzeugender Vorteile aus. So ist das System durch den großen Arbeitsabstand des Sensorkopfes von mehr als 100 mm in der Lage, die verschiedensten Abweichungen, hervorgerufen durch Maßschwankungen der Behälter, horizontalen Spurversatz der Prüflinge sowie die unvermeidlichen Ungenauigkeiten bei der manuellen Höheneinstellung des Sensorkopfes, vollständig zu tolerieren.

Selbst Vibrationen des Förderbandes und vereinzelte Wassertropfen auf den Deckeln beinträchtigen die korrekte Arbeitsweise des INDEC Systems im Gegensatz zu anderen Meßverfahren nicht.

INDEC die Betriebsversicherung

Reklamationen, Imageschäden, Verlust von Kunden und hohe Kosten sind mögliche Auswirkungen undichter Vakuumverpackungen. Die Folgen können insbesondere für die Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen gravierend sein. Der Einsatz geeigneter Vakuumprüfsysteme sollte daher überall dort selbstverständlich sein, wo Vakuumverpackungen erzeugt werden.

Leider ist der durchgängige Einsatz von effektiven Inspektionssystemen in Betrieben, welche Lebensmittel abfüllen nicht selbstverständlich. Bei unseren Besuchen vor Ort sieht man immer wieder Produktionsstätten wo keine derartige Prüftechnik verwendet wird. Die INDEC-Prüfgeräte sind einfach in bestehende Anlagen integrierbar und bieten die Möglichkeit, vorhandene Messtechnik kostengünstig auf einen modernen Stand zu aktualisieren. Als Komplett-installation bieten die schlüsselfertigen INDEC-Prüfsysteme ein "Rundum-sorglos-Paket", mit dem eine verlässliche Qualitätssicherung schnell und einfach erreichbar ist.

Wie alles begann

Bereits zu Beginn der 90er Jahre konnte KoCoS im Bereich der Störwerterfassung und der Schaltgeräteprüfung Produkte und Lösungen anbieten, die hinsichtlich ihrer Präzision, ihrer Funktionalität und der Einfachheit in der Handhabung und Bedienung einzigartig waren. Grundlage zahlreicher Innovationen war hierbei eine seinerzeit völlig neuen Hardwareplattform in 32 Bit- Multiprozessortechnologie.

DMSS - Digitales Messwertsimulationssystem

Für die Forschung, die Entwicklung und den Produkttest dieser neuen Gerätegenerationen wurde ein spezieller Signalgenerator benötigt, der aufgrund der besonderen Anforderungen so nicht verfügbar war. Um die Einhaltung der Spezifikationen und die Qualität der Produkte sicherstellen zu können, wurde ein eigener Signalgenerator, das digitale Messwertsimulationssystem DMSS entwickelt. Hiermit war es möglich, beliebige Signalverläufe mittels Software synthetisch zu erzeugen und über eine entsprechende Hardware als hochpräzise, analoge Größen auszugeben.

Zu dieser Zeit wurden auch bereits die ersten digitalen Schutzrelais eingesetzt. Deren Funktionalität stellte ebenfalls hohe Anforderungen an die zur Prüfung benötigten Geräte. Für die Relaisprüfung waren größtenteils noch konventionelle Prüfeinrichtungen im Einsatz, bei denen Transformatoren zur Signalerzeugung Verwendung fanden. Für die Prüfung digitaler Schutzrelais waren diese Geräte jedoch nicht ausreichend.

Mit dem digitalen Messwertsimulationssystem DMSS hatte KoCoS einen Signalgenerator entwickelt, der auch als ideale Grundlage für eine neue Generation von Relaisprüfsystemen dienen konnte. Was noch fehlte, waren Komponenten zur Messung analoger und binärer Größen sowie Strom- und Spannungsverstärker, um die Prüfgrößen mit entsprechender Amplitude und Leistung bereitstellen zu können.

Ideen, Innovationen und ein neuer Standard

Schnell wurde dann der Entschluss gefasst, ein Relaisprüfsystem zu entwickeln. Für den messtechnischen Teil standen bereits ausreichend Lösungen aus vorangegangenen Entwicklungen zur Verfügung. Benötigt wurden somit eigentlich „nur noch“ leistungsstarke und präzise Strom- und Spannungsverstärker.

Bevor es aber mit der Entwicklung richtig losgehen konnte, musste zuerst eine konkrete Spezifikation für das neue System erstellt werden. Natürlich wurde hierzu erstmal geschaut, was der Markt an Lösungen speziell für die Prüfung digitaler Relais bot. Viel war das nicht. Eigentlich ganz wenig, und es war daher auch nicht schwer, viele Ideen für das neue System zu kreieren. Hilfreich hierbei waren sicherlich auch Gespräche mit Anwendern im Bereich der Sekundärtechnik, zu denen bereits Kontakt von der Störschreiberanwendung her bestand.

Die wichtigste Anforderung wurde aber seitens der Geschäftsführung festgelegt. Das neue Relaisprüfsystem sollte zum einen deutlich leistungsfähiger und günstiger sein, als die am Markt verfügbaren Produkte. Zum anderen sollte es Alleinstellungsmerkmale und Vorteile aufweisen, die dem Anwender einen hohen Nutzen bieten. Zudem sollte mit dem neuen System auch noch der künftige Standard für professionelle Prüfsysteme definieret werden.

Keine leichte Aufgabe, die aber mit der Einführung des ARTES 440 vor 25 Jahren vollständig erfüllt werden konnte. Auf die vielen Innovationen und Besonderheiten, die das erste ARTES 440 bereits aufweisen konnte, wird in kommenden Beiträgen zu den ARTES USPs näher eingegangen.


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