KoCoS Blog

Die Sicherstellung höchster Produktqualität ist besonders bei der Herstellung von Lebensmitteln ein vorrangiges und unverzichtbares Ziel. Eine bedeutende Rolle spielt dabei die Dichtigkeit der Produktbehälter.

Durch Leckagen kann deren Inhalt nach außen dringen. Viel wesentlicher ist aber, dass Keime in den Behälter eindringen und dadurch die Produkte verderben.

Die Vakuumprüfsysteme INDEC überwachen die Dichtigkeit von Behältern vollautomatisch direkt im Produktionsprozess. Verschiedenste Behältnisse wie Flaschen, Gläser und Dosen werden berührungslos auf ihre Dichtheit geprüft und schadhafte Gebinde werden aus dem Produktstrom entfernt.

Mitunter sind jedoch die finanziellen Mittel bei kleinen Lebensmittelherstellern begrenzt, um in ein neues Komplettsystem zur Verschlußkontrolle zu investieren. Aus diesem Grund haben wir jetzt das preissensitive Basissystem INDEC VD 80 entwickelt und in den Markt eingeführt. Das INDEC VD 80 beinhaltet lediglich die drei Kernkomponenten Anzeigeeinheit, Anschlußeinheit sowie den Sensorkopf. Die erforderlichen Gestellbauteile zur Aufnahme und Ausrichtung des Sensorkopfes sowie zur Halterung der Anzeigeeinheit und des Anschlußkasten existieren vielfach aus bisher verwendeten Altsensoren, welche nach über 15 Jahren Nutzungszeit nicht mehr wirtschaftlich  reparabel sind. Mit einem geringen Aufwand können diese modifiziert werden, um die neuen Kernkomponenten aufzunehmen.  Hinsichtlich des Funktionsumfanges und der Zuverlässigkeit unterscheidet sich das INDEC VD 80 in keiner Weise vom INDEC VD 100.

INDEC VD 80 bestehend aus Anzeigeeinheit, Anschlußeinheit und Sensorkopf
Selbstverständlich können bei Bedarf gemäß der folgenden Tabelle diese zusätzlichen Komponenten zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit nachgerüstet werden.

Aufgrund des hervorragenden, halbautomatischen Selbstlernverfahrens zur Ermittlung der Sensorparameter (Rezepte) ist analog zum INDEC VD 100 auch beim INDEC VD 80 eine Inbetriebnahme des Systems in Eigenregie durch den Kunden möglich. Der Einsatz eines KoCoS Techniker oder eines Technikers von unserem lokalen Vertreter vor Ort ist nicht zwingend erforderlich.

 

Beim Zuschalten von Transformatoren können Einschaltströme auftreten, die ein Vielfaches des Transformator-Nennstroms überschreiten. Da die Einschaltströme nach wenigen Millisekunden wieder abklingen, müssen Schutzeinrichtungen diese von Fehlerströmen unterscheiden und eine Auslösung entsprechend blockieren, um den korrekten Betrieb zu gewährleisten.

Untersucht man den Einschaltstrom mit einem geeigneten Messmittel wie dem SHERLOG-Störschreiber, kann man einen erhöhten Anteil der 2. Harmonischen erkennen. Diesen erhöhten Anteil nutzen auch die Schutzeinrichtungen zur Realisierung einer Einschaltstabilisierung. Überschreitet der Anteil der 2. Harmonischen einen festgelegten Prozentsatz, so wird die Auslösung von der Schutzeinrichtung blockiert.

Da es sich hierbei um eine Blockade von Schutzfunktionen handelt, muss die Prüfung der Einschaltstabilisierung Teil der Schutzprüfung sein. Hierzu müssen Prüfgrößen, die im Auslösebereich der Schutzeinrichtung liegen, mit entsprechenden Anteilen an Harmonischen überlagert und die Reaktion des Relais bewertet werden. Mit dem VD-Monitor der Prüfsoftware ARTES 5 können solche Prüfabläufe auf einfache Art und Weise erstellt werden. Dabei kann das Verhältnis zwischen Grundsignal und Überlagerung konstant gehalten oder stufenförmig mittels Rampendefinition geändert werden. Die Aneinanderreihung mehrerer Prüfsequenzen mit den unterschiedlichsten Einstellungen ermöglicht so die phasenselektive Prüfung der Einschaltstabilisierung in einem einzigen Prüfablauf.

 

 

Noch Fragen oder Ergänzungen zum Thema? Dann gerne über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per Mail an bfleuth(at)kocos.com.

 

Beim Verteilen der elektrischen Energie ist zu bedenken, dass durch schlechte Stromverbindungen Verluste entstehen, für deren Ausgleich zusätzliche Leistung vom Energieerzeuger bereitgestellt werden muss. 

Die Verlustleistung an der Kontaktstelle ist vom Strom und dem Widerstand abhängig: P = I²·R

Bei der Übertragung hoher Ströme müssen somit möglichst geringe Übergangswiderstände an den Verbindungsstellen angestrebt werden. Der Übergangswiderstand wird von mehreren Größen beeinflusst und nimmt im Laufe der Betriebszeit durch Alterung zu. Durch die Prüfung am Einbauort kann eine fehlerhafte Verbindung festgestellt und beseitigt werden.

Die Größe zur Beurteilung einer elektrischen Verbindung ist der Widerstand. Der Widerstand einer elektrischen Verbindung liegt im Mikroohm-Bereich. Diese kleinen Widerstandswerte erfordern spezielle Messtechnik wie die Widerstandsmessung in Vierleiter-Technik (Kelvin-Verfahren).

Um die Qualität einer Verbindung beurteilen zu können, ist das Widerstandsmessgerät PROMET SE und PROMET R300/R600 in der Lage, die Güte einer Verbindung zu bestimmen. Aufgrund zweier Spannungsmesseingänge ist eine einfache und schnelle Bestimmung der Qualität, z.B. von Schraubverbindungen an Stromschienen, möglich. Die Bestimmung erfolgt über den Gütefaktor. Dieser wird durch das Verhältnis des Widerstandes der Verbindung über der Überlappungslänge zum Widerstand der Stromschiene gleicher Länge definiert.

Der Gütefaktor K ergibt sich dabei als das Verhältnis des Widerstands RCON der Verbindung über der Überlappungslänge lCON zum Widerstand RREF der Stromschiene gleicher Länge lREF.

     K = RCON/RREF

     RCON: Widerstand der Verbindung
     RREF: Widerstand der Stromschiene

Beim Herstellen einer elektrischen Verbindung ist daher darauf zu achten, dass eine Alterung eingeschränkt wird und eine wartungsarme und zuverlässige Verbindung entsteht.

Durch eine Bestimmung des Widerstandes beziehungsweise der Güte einer Verbindung kann im Rahmen der Montage und Wartung die korrekte Verbindung nachgewiesen und eine Verringerung der elektrischen Verluste, eine Verlängerung der Lebensdauer und eine Erhöhung der Anlagensicherheit erzielt werden.

Sie haben Fragen oder Ergänzungen zur Widerstandsmessung oder zu unseren Messgeräten? Dann kontaktieren Sie uns über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per Mail an info(at)kocos.com.

Spanische Benutzeroberfläche im Vakuumprüfgerät INDEC VD 100

Die weltweit praxiserprobten Vakuumprüfsysteme von KoCoS überwachen in-line im Produktionsprozess berührungslos verschiedenste Behälter wie Flaschen, Gläser und Dosen auf ihre Dichtheit. Behälter mit unzureichendem Vakuum werden sicher erkannt und vollautomatisch entfernt. Höchste Zuverlässigkeit und einfachste Handhabung zeichnen die prozessorgesteuerten Prüfsysteme aus und sind bei vielen Lebensmittelherstellern die erste Wahl.

In immer stärkerem Maße werden die INDEC VD 100 Vakuumprüfsysteme auch in Spanien zur Verschlußkontrolle eingesetzt. Auf vielfältigen Kundenwunsch aus dieser Region hat sich die Firma KoCoS entschlossen, eine Spanische Benutzeroberfläche für das INDEC VD 100 System zu entwickeln und als Standard in die neue Firmware zu integrieren. Diese neue Spanische Benutzer-oberfläche ist jetzt seit dem Frühjahr 2022 für die Baureihe INDEC VD 80 / VD 100 bei allen Neubestellungen verfügbar. Selbstverständlich kann dieses Softwareupdate auch in bereits ausgelieferten INDEC VD 100 Geräten nachgerüstet werden.

Nutzer vom INDEC VD 100 können jetzt einfach zwischen den vier Benutzeroberflächen in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch die bevorzugte Sprachversion wählen. Dadurch wir die Bedienung dieser INDEC Reihe maßgeblich vereinfacht. Auch ungeübtes Personal ist jetzt in der Lage, die betreffenden Sensorparameter (Rezepte) beim INDEC VD 100 zu generieren. Durch diese Maßnahme wir gleichzeitig die Sicherheit in der Bedienung inklusive der Akzeptanz für die INDEC VD 100 Serie verbessert.

Die komplette Inbetriebnahme und Installation eines INDEC VD 100 in Eigenregie des Kunden ohne Unterstützung durch einen KoCoS Techniker vor Ort im Spanischen Sprachraum wird erleichtert. Durch diese Neuerung kann der Endkunde beträchtliche Installationskosten einsparen.

 

KoCoS bietet Projektierung und Schaltschrankfertigung für SHERLOG-Komplettlösungen

KoCoS ist bekannt als zuverlässiger Hersteller von hochwertigen Prüf- und Messsystemen. Dass KoCoS aber auch komplette Schaltschränke kundenspezifisch projektiert, baut und weltweit liefert, wissen hingegen nur wenige.

Das Installationskonzept der Messdatenerfassung für die Netzzustands- und Fehlererfassung von elektrischen Energieversorgungsnetzen und -anlagen kann grob in zentrale oder dezentrale Installationen unterteilt werden. Welches Konzept zur Anwendung kommt, entscheiden im Wesentlichen die individuellen Gegebenheiten vor Ort. So ist es auch nicht verwunderlich, dass auch oft ein Mix aus beiden Methoden Verwendung findet.

 

Dezentrales Konzept

Bei der dezentralen Lösung werden in der Regel kompakte Messgeräte mit wenigen analogen und digitalen Eingängen in bestehende Schalt- bzw. Schutzschränke integriert und dienen der Überwachung von ein bis zwei Feldern. Ein Vorteil dieser Methode ist z.B. der geringe Montageaufwand durch kurze Kabelwege, die es zudem ermöglichen, die Messsysteme direkt in bestehende Schutz- oder Messwandlerkreise zu integrieren.

 

Zentrales Konzept

Bei der zentralen Erfassungslösung hingegen werden umfangreiche Messsysteme benötigt, die größere Anlagenbereiche, ganze Spannungsebenen oder auch die gesamte Anlage erfassen müssen. Hierfür werden mitunter mehrere Hundert Messeingänge benötigt. Die Montage solcher Messsysteme erfolgt dann in dedizierten Schaltschränken, in denen alle erforderlichen Messpunkte zusammengeführt werden.

Für solche zentralen Systeme liefert KoCoS nicht nur die Messtechnik, sondern auf Wunsch auch Komplettlösungen in fertig verdrahteten und geprüften Schränken.

Dazu erarbeitet KoCoS zusammen mit dem Kunden das Zielkonzept und übernimmt alle Aufgaben vom Engineering über Detailplanung, Zeichnungserstellung, Schrankfertigung, Systemparametrierung und Dokumentation.

Beim Bau der Schaltschränke werden ausschließlich hochwertige Komponenten namhafter Hersteller verwendet und bei KoCoS vor Ort verbaut.

Nach der Inbetriebnahme und individueller Konfiguration gehören Vor-Ort- oder Fernwartung und Service ebenfalls zum Leistungsspektrum.

 

 

 

 

 

 

 

Noch Fragen oder Ergänzungen zum Thema? Dann gerne über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per Mail an mjesinghausen(at)kocos.com

Modellieren und Erzeugen von Netzqualitätsstörungen

Die Überwachung der Netzqualität (Power Quality, PQ) im Stromversorgungssystem ist eine wichtige Aufgabe für Energieversorger und deren Kunden. In einem Stromversorgungssystem führen verschiedene Arten von Fehlern zu Störungen der Netzqualität. Der Betrieb der Stromversorgung kann durch eine systematische Analyse der Netzqualitätsstörungen verbessert und aufrechterhalten werden.
Die Stromversorgung ist für den Betrieb mit einer sinusförmigen Spannung mit einer konstanten Frequenz ausgelegt. Netzqualitätsstörungen entstehen dann, wenn sich die Größe der Spannung, die Frequenz und/oder Wellenformabweichung aufgrund verschiedener Arten von Fehlern wie nichtlinearen Lasten, Schalten von Lasten, Witterungseinflüsse usw. erheblich ändern.
Die Auswirkungen einer schlechten Netzqualität hängen von der Dauer, dem Ausmaß sowie der Empfindlichkeit der angeschlossenen Geräte ab. Eine schlechte Netzqualität kann zu Prozessunterbrechungen, Datenverlust, Fehlfunktionen von computergesteuerten Geräten und Überhitzung elektrischer Geräte führen.
Es ist wichtig, Störungen der Netzqualität zu erkennen und zu klassifizieren. Eine Vielzahl von Wellenformen kann durch Simulationen erzeugt werden und für Störungserkennung und Klassifizierung nützlich sein.
Die Wellenformen der möglichen Störungen werden in dieser Beschreibung durch mathematische Modelle erstellt. Für die Modellierung und Erzeugung von Signalen zur Analyse der Ereignisse im Stromversorgungssystem steht der dreiphasige Signalgenerator EPOS 360 und die EPOS-Bediensoftware zur Verfügung.

Die mathematischen Modelle der Netzqualitätssignale können in der EPOS-Bediensoftware mittels des Moduls „Signaleditor“ umgesetzt und mit dem Signalgenerator EPOS 360 generiert werden. Die Verwendung von Gleichungen bietet Vorteile, da es möglich ist, Signalparameter in einem weiten Bereich und auf kontrollierte Weise zu variieren.
Die folgenden Bilder zeigen die verschiedenen Netzqualitätssignale, welche über das Modul Signalgenerator definiert wurden.

Ideale Spannungs-/Stromquelle
Eine ideale Wechselspannungsquelle generiert eine kontinuierliche, glatte Sinusspannung.

Spannungsschwankungen
Ein Absinken (Unterspannung) oder Ansteigen (Überspannung) der Netzspannung von mindestens ½ Zyklus bis zu mehreren Sekunden.

Spannungsunterbrechungen
Eine erhebliche oder vollständige Spannungsunterbrechung. Die Unterbrechung kann kurzzeitig aber auch dauerhaft sein.

Oberschwingungen
Verzerrung der Spannungs- und Stromwellenformen, die beispielsweise durch Betrieb von nichtlinearen Lasten verursacht werden.

Transienten
Eine plötzliche Störung der Netzspannung, die typischerweise weniger als eine Periode dauert und die Wellenform demzufolge unstetig wird.

In diesem Beitrag wurde die Grundlage zur Erzeugung von typischen Netzqualitätsstörungen vorgestellt. Diese Lösung zur Signalerzeugung umfasst den Signalgenerator EPOS 360, der von einem PC mit der EPOS-Bediensoftware unterstützt wird. Die Software enthält das Modul Signaleditor, über die die Parameter wie Amplitude, Phasenwinkel und Frequenz für die Signalerzeugung angepasst werden können. Weiterhin bietet das Modul Signaleditor viele weitere Funktionen zur Anpassung der grundlegenden Parameter, wie zum Beispiel Offsets, Überlagerungen und Oberwellen.
Durch die Hard- und Softwarefunktionalität ist es sehr einfach, die Erzeugung diverser Wellenformen durchzuführen. Die Generierung der zuvor definierten Wellenformen wird von vier Spannungs- und drei Stromausgangskanälen des EPOS 360 bereitgestellt.
Der Signalgenerator kann somit in Verfahren zur Überprüfung von Instrumenten und Geräten zur Netzqualitätsmessung und -analyse verwendet werden.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die folgenden Applikationsberichte zur Verfügung:

  1. Dreiphasiger Signalgenerator für präzise Netzsimulationen
  2. Signalgenerator EPOS 360 – Ein Labor für Netzqualität

Haben Sie Fragen zu unseren Messgeräten?
Dann kontaktieren Sie uns über die Kommentarfunktion hier im Blog oder per Mail an info(at)kocos.com.

Elektrischer Schaltkontakt zur Signalisierung der Betriebsbereitschaft des Vakuumprüfgerätes INDEC VD 100

Mit unseren Vakuumprüfsystemen der INDEC Reihe haben Lebensmittelhersteller die Gewissheit, dass die HACCP-Prinzipien (Hazard Analysis & Critical Control Points, Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte) erfüllt werden.

In der Vergangenheit wurden wir mehrfach von unseren Kunden angesprochen, ob das INDEC VD 100 Prüfgerät ein Signal an die übergeordnete Maschinensteuerung liefern kann, welches die Betriebsbereitschaft des Meßsystems signalisiert. Dieser elektrische Schaltkontakt zur Signalisierung des Einschaltzustandes des Vakuumprüfgerätes
INDEC VD 100 steht jetzt auch als Nachrüstoption für bereits ausgelieferte INDEC Systeme zur Verfügung.

Nach der Betätigung des Hauptschalters an der Frontseite wird das Vakuumprüfgerät INDEC VD 100 eingeschaltet. Durch eine visuelle Kontrolle des Gerätes vom Anwender wird gewährleistet, dass das Vakuumprüfgerät betriebsbereit ist, das betreffende Rezept geladen wurde und alle Abstände für den Sensorkopf und die Lichtschranke korrekt eingestellt sind. Die Betriebsbereitschaft des INDEC VD 100 wird durch einen elektrischen Schaltkontakt an die übergeordnete Maschinensteuerung gemeldet.

Damit jegliche Störungen zwischen den Maschinensteuerungen grundsätzlich ausgeschlossen werden kommt ein zusätzlicher Optokoppler zum Einsatz, welcher auf der Klemmleiste wie unten ersichtlich montiert wird.

Nach erfolgter Aufschaltung gemäß aktualisiertem Anschlußlan steht dieses Bereitschaftssignal dann dauerhaft in der übergeordneten Maschinensteuerung des Kunden zur Verfügung. Erst nach einer internen, positiven Quittierung in der Steuerung wird die Abfüllanlage gestartet. Durch diese Verknüpfung wird sichergestellt, daß alle produzierten Flaschen und Gläser einer Verschlusskontrolle unterzogen werden.

Spannungstransformator VT2 – Erweiterung für ARTES Prüfsysteme

Prüfung von Schutzeinrichtungen mit Nennspannungen bis zu 690 VLL

Mit dem stetigen Anstieg der dezentralen Energieerzeugung werden auch die Anforderungen an die Energieverteilung immer komplexer. Aufgrund der steigenden Anlagenleistung werden diese häufig direkt an das Mittelspannungs-Verteilnetz angeschlossen, die einzelnen Erzeugungseinheiten einer Anlage sind jedoch auf der Niederspannungsebene miteinander verbunden. Diese wird am Netzanschlusspunkt mittels Transformator auf die Mittelspannung angehoben.

Die verwendete Niederspannung innerhalb einer Erzeugungsanlage führt eine hohe Strombelastung der Kabel bei großen Distanzen zwischen den einzelnen Erzeugungseinheiten mit sich. Um die damit einhergehenden Leistungsverluste zu minimieren, wird die Nennspannung auf der Niederspannungsseite immer öfter, abweichend von den weitverbreiteten 400 VLL, auf bis zu 690 VLL angehoben.

Viele Schutzsysteme können mit einer entsprechenden Konfiguration auch diese erhöhte Spannung direkt ohne zusätzliche Spannungswandler messen. Hieraus ergeben sich automatisch neue Anforderungen die Prüfsysteme. Diese sind weitestgehend zur Prüfung von Spannungsschutzfunktionen bis zu einer Nennspannung von 400 VLL ausgelegt. Damit auch diese Systeme zur Prüfung mit höheren Spannungen eingesetzt werden können, wird mit dem VT2 eine Erweiterung angeboten, um auch den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Mit dem Spannungstransformator VT2 können die Ausgangsspannungen der ARTES-Prüfsysteme verdoppelt werden. Somit ist auch bei einer Nennspannung von 690 VLL die Prüfung der Überspannungsfunktionen möglich. Zur Gewährleistung höchster Präzision kann das lastabhängige Übersetzungsverhältnis für jedes Ausgangssignal separat in der ARTES 5-Prüfsoftware hinterlegt und bei der Berechnung der Ausgabegrößen automatisch berücksichtigt werden.

Bei der Entwicklung des VT2 wurde darauf geachtet, die Vorteile des Relaisprüfsystems ARTES RC3 mit einfließen zu lassen. Daher wurde auch der VT2 vollständig in einen Hartschalenkoffer integriert und ist somit ebenfalls für den Einsatz unter rauen Bedingungen bestens geeignet.

Sie haben Fragen zum Spannungstransformator VT2? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an info(at)kocos.com

 

Elektromobilität ist weltweit eine Kernkomponente für klimafreundliche Mobilität und Innovation. Elektrofahrzeuge erzeugen vor allem in Verbindung mit regenerativ erzeugtem Strom deutlich weniger CO2.
Die Forschung, Entwicklung und Produktion von Batterien und Batteriezellen gewinnt dabei eine immer größere Bedeutung. Neben der Leistungsfähigkeit spielt die Nachhaltigkeit der Batterien eine wichtige Rolle. Doch noch entscheidender ist ein effizientes Gesamtkonzept aus E-Motor, Batterie und dem Batteriemanagement.
LOTOS 3D-Messsysteme können die Fertigung verschiedenster Bauteile aus diesem Gesamtkonzept effektiv und nachhaltig durch eine 100% Kontrolle unterstützen.
Hierfür wird die Geometrie der Bauteile im Sekundentakt auf vorgegebene Toleranzen geprüft und bewertet. Die Beladung kann dabei manuell oder vollautomatisch mittels Automatisierungskomponenten umgesetzt werden.

 

Der Serienfehlerschaltkontakt im Vakuumprüfgerät INDEC VD 100 zur Abschaltung der gesamten Abfüllanlage

Mit unseren Vakuumprüfsystemen der INDEC Reihe haben Lebensmittelhersteller die Gewissheit, dass die HACCP-Prinzipien (Hazard Analysis & Critical Control Points, Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte) erfüllt werden. Die Vakuumprüfsysteme von KoCoS zeichnen sich durch ihre überlegene Erkennungsempfindlichkeit und die automatische Separation der schadhaften Produkte aus.

Mitunter ist die Deckelzufuhr in der Verschließmaschine unterbrochen. Als Folge verlassen alle Behälter die Verschließmaschine ohne Deckel. Das ist besonders ärgerlich, weil oftmals alle unverschlossenen Gläser (kostenpflichtig) entsorgt werden müssen

In immer stärkerem Maße möchten unsere Kunden, welche ein INDEC 100 Vakuumprüfsystem zur Verschlußkontrolle in der Produktion einsetzen, beim Auftreten dieses Fehlers auch Serienfehler genannt den Abfüllprozeß sofort stoppen. Dieser Serienfehlerschaltkontakt steht jetzt auch als Nachrüstungsoption für bereits ausgelieferte INDEC VD 100 Vakuumprüfgeräte zur Verfügung.

Nach erfolgter Aufschaltung gemäß Anschlußlan steht dieses Abschaltsignal dann dauerhaft in der übergeordneten Maschinensteuerung des Kunden zur Verfügung.

Durch diese Nachrüstung des Serienfehlerschaltkontaktes beim INDEC VD 100 kann der Kunde sofort in den Abfüllprozeß eingreifen und den Ausschuß an schadhaften Behältern minimieren.