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Schaltgeräteprüfung

Frei definierbare Prüfabläufe

Einzelne Prüfschritte basieren zunächst auf den Definitionen der Grundschaltfolgen, wie z.B. O, C, CO oder O-t-CO. Neben diesen "klassischen" Schaltsequenzen erlaubt ACTAS auch die Definition und Ausführung sehr spezieller Prüfabläufe, z.B. zur Ermittlung von Motorströmen, der Ansprechschwellen von Auslösern oder zur Auswertung manuell ausgelöster Schalthandlungen.

Die Steuerung des Prüfablaufs erfolgt über die elektronischen Schaltausgänge und die frei belegbaren Relais der ACTAS-Prüfsysteme. Jeder Ausgang kann komplett unabhängig im Millisekundenraster gesteuert werden. Parallel zur Ablaufsteuerung erfasst das System alle veränderlichen Größen in Echtzeit. Hierfür steht ein leistungsfähiger Transientenrekorder mit Abtastraten von bis zu 20 kHz und einer Aufzeichnungsdauer von bis zu einigen Minuten zur Verfügung. Für spezielle Aufzeichnungen lässt sich die Abtastrate signalabhängig umschalten. Die dynamische Steuerung der Aufzeichnungsdauer und ausgefeilte Triggerfunktionen sorgen dafür, dass auch nur die wirklich interessierenden Vorgänge erfasst werden.

Einmal definierte Einzelschaltungen lassen sich wiederum zu Dauerschaltfolgen mit nahezu beliebig vielen Schaltspielen zusammenfassen. Die zeitliche Abfolge aus Einzelprüfungen und Dauerschaltungen ergibt am Ende den Prüfplan.