Lösungen / Schutzrelaisprüfung / ARTES - Prüfsoftware
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Schutzrelaisprüfung

Einfache Bedienung

Die Relaisprüfsysteme der ARTES II-Familie werden vollständig über die komfortable ARTES-Software der neusten Generation bedient. Dieses modulare Softwarepaket wurde von praxiserfahrenen Ingenieuren speziell für die Anforderungen der Schutzprüfung entwickelt. Trotz der Funktionsvielfalt und der individuellen Parametrierbarkeit ist die Bedienung des Programms auf die Anforderungen in der Praxis ausgerichtet. Durch die übersichtliche und ergonomische Gestaltung der Bedienoberfläche ist die Software intuitiv zu bedienen und einfach zu erlernen. Die Einarbeitungszeit reduziert sich auf ein Minimum.

Prüfmonitore

Generell können alle Prüfaufgaben mit dem im Lieferumfang enthaltenen VD-Monitor erledigt werden. Dieser Prüfmonitor ermöglicht die Prüfung von beliebigen Schutzrelais durch manuelles Einstellen der Generatorwerte. Darüber hinaus können die Ausgangssignale einen eingestellten Bereich rampenförmig (linear oder gestuft) durchlaufen.

Zusätzlich bietet die ARTES-Software verschiedene komfortable, speziell auf die Überprüfung unterschiedlicher Schutzfunktionen abgestimmte Prüfmonitore. Mit diesen können Prüfungen unterschiedlicher Relais (UMZ/AMZ-Relais, Distanzschutzrelais, etc.) vereinfacht, automatisiert und damit deutlich beschleunigt werden. Als Beispiele seien hier genannt:

  • IMP-Monitor
    Vollautomatische Prüfung von Distanzschutzrelais
  • IT-Monitor
    Vollautomatische Prüfung von Überstromschutzrelais
  • DIFF-Monitor
    Vollautomatische Prüfung von Differentialschutzrelais
  • SYNC-Monitor
    Vollautomatische Prüfung von Synchronisationseinrichtungen
  • TRANSIG-Monitor
    Prüfung von Schutzreinrichtungen mit beliebigen, zuvor aufgezeichneten oder selbstgenerierten transienten Signalen. Optional zum TRANSIG-Monitor ist der SIGNAL-Editor erhältlich, mit dem sich beliebige Signalverläufe generieren lassen.

Mit dem IMP-Monitor können beispielsweise die Kommandozeiten und die Impedanzkippstufen von Distanzschutzeinrichtungen auf einfache Weise überprüft werden. Die Festlegung der gewünschten Fehlerimpedanz, die auf der Leitungsgeraden oder auch in einem der vier Quadranten der komplexen R-X-Ebene liegen kann, erfolgt hierbei in der Impedanzebene oder im Staffelplan.

Alle Prüfgrößen (Ströme und Spannungen) werden für die eingestellten Fehlerimpedanzen und die gewählte Fehlerart automatisch vom Programm berechnet.

Darüber hinaus bietet der IMP-Monitor auch die Möglichkeit, die AWE-Funktion einer Schutzeinrichtung zu überprüfen. Ziel der Prüfung ist es hierbei, die Pausenzeit(en) einer erfolgreichen oder auch einer nicht erfolgreichen AWE nachzuweisen.