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Störwerterfassung

Systembeschreibung

Die Messgeräte der SHERLOG-Familie vereinen die Überwachungsfunktionen eines hochwertigen digitalen Störschreibers und die Eigenschaften eines Energiequalitätsmonitors in einem System. Sowohl die Erkennung und Aufzeichnung transienter Vorgänge als auch die lückenlose Kontrolle und Protokollierung aller Qualitätsparameter kann auf beliebig vielen Sammelschienen und Leitungen gleichzeitig erfolgen. Die vielfältigen Triggermöglichkeiten erlauben das Aufspüren von Fehlern auch durch die Überwachung von Netzunsymmetrien, Leistungsgrößen, einzelnen Oberschwingungen oder Zwischenharmonischen.

Mit SHERLOG überwachen Sie Ihr Energiesystem präzise und ausfallsicher direkt vor Ort. Als durchgängig digitales System arbeitet SHERLOG komplett softwaregesteuert. Alle Abläufe und Funktionen sind frei programmierbar. Im Rahmen einer manuellen oder automatischen Softwarewartung lassen sich neue Funktionsmodule oder an neue Standards angepasste Algorithmen problemlos per Update nachrüsten.

Die Speicherung aller Daten und Parameter erfolgt in nicht flüchtigen Flash RAM-Modulen, die ohne mechanisch verschleißende Teile auskommen. So bleiben aufgezeichnete Daten bei Netzausfall auch ohne Akku-Pufferung über Monate erhalten. Selbstverständlich laufen die Geräte nach Spannungswiederkehr selbstständig und automatisch wieder an.

Alle Gerätevarianten der SHERLOG-Familie zeichnen sich durch ihren kompakten und modularen Aufbau aus. Die Geräte der C-Baureihe sind dabei besonders für den Schaltschrankeinbau geeignet. Durch ihre modulare Bauweise lassen sie sich für beliebige Anwendungsfälle konfigurieren und bei Bedarf erweitern. In einem einfachen 19"-Einschub mit 3HE Höhe kann beispielsweise ein Gerät zur Erfassung von 32 analogen und 192 binären Signalen untergebracht werden. Besonders für den mobilen Einsatz wurden die Geräte der SHERLOG P-Baureihe entwickelt. Auch hier können Sie bereits zwischen verschiedenen Varianten mit 8 oder 16 Analogeingängen wählen.

Alle Ein- und Ausgänge, analog wie binär, sind vom Prozess galvanisch getrennt. Bei den analogen Eingängen kommen hierfür die KoCoS-typischen linearen Optokoppler (LOC-Technologie) zum Einsatz, die hohe Genauigkeiten und höchste Linearität über den gesamten Frequenzbereich zwischen 0 und 50 kHz gewährleisten.